Sebastian Lechner, MdL informiert

Das Familienunternehmen Hahlbrock ist einer der weltweiten Marktführer, wenn es um geometrisch anspruchsvolle Einbauten aus faserverstärkten Kunststoffen geht. Die Produkte aus Großenheidorn sind international gefragt, erfuhren der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner und Bürgermeisterkandidat Martin Pavel bei einem Rundgang mit den Geschäftsführern Lothar und Andreas Hahlbrock. Vater und Sohn führen das Unternehmen gemeinsam und entwickeln hochwertige Kunststoffeinbauten für Luxus-Jachten, Kreuzfahrtschiffe, Großantennen-Abdeckungen und Forschungsanlagen. Zweites Standbein ist der komplette Systemeinbau bei Nutzfahrzeugen bekannter Hersteller mit Kühl-, Wärme- und Hygienesystemen für den Lebensmitteltransport.

Alle Fertigungsprozesse kommen dabei aus einer Hand. Am Standort Großenheidorn sind 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Planung, der Modellanfertigung und der Produktion beschäftigt. „Es ist beeindruckend, wie viel Ingenieurkunst und Know-how in jedem einzelnen Bauteil steckt. Kein Wunder, dass die Produkte Made in Großenheidorn weltweit ein Begriff sind“, stellen Lechner und Pavel fest.

Viel Unternehmergeist besitzt auch Petra Battmer, Inhaberin von Pit’s Laden in der Wunstorfer City. Seit 27 Jahren bietet sie ihren Kundinnen und Kunden Mode mit individueller Beratung. Mitten in der Corona-Krise hat sie nun den Schritt gewagt, ihre Geschäftsräume zu erweitern und direkt gegenüber ihrem Stammgeschäft in der Nordstraße ‚Frau Pit ‘ eröffnet. Die Kunden hätten ihr in der Krise die Treue gehalten, ist Battmer dankbar. Selbst während der Schließzeit konnte der Verkauf über Bestellungen und Abholungen weiter gehen. „Es sind Fachgeschäfte wie Pit’s Laden, die die Wunstorfer Innenstadt so attraktiv machen“, ist Bürgermeisterkandidat Martin Pavel überzeugt. „Wir müssen mehr Parkmöglichkeiten schaffen, damit das so bleibt. Dafür werde ich mich als Bürgermeister mit Nachdruck einsetzen“, kündigt Pavel für den Fall seiner Wahl an. „Das Konzept von Battmer zeigt, dass der stationäre Einzelhandel gegenüber Online-Einkäufen einen großen Vorteil nutzen kann. Die Kunden schätzen die freundliche Beratung und individuelle Mode, die nicht überall zu finden ist“, ergänzt Lechner.

 
Aus dem Landesprogramm zur Sanierung von Sportstätten für das laufende Jahr erhalten Wunstorfer Vereine und die Stadt Neustadt insgesamt 628.339 Euro. Das teilt der CDU-Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner mit, der als innen- und sportpolitischer Sprecher seiner Fraktion maßgeblich an dem 2019 aufgelegten Förderprogramm mitgewirkt hat.

Der TSV Luthe und die DLRG-Ortsgruppe Wunstorf werden mit jeweils 100.000 Euro gefördert. Damit können lang gehegte Wünsche realisiert werden: Der TSV bekommt seinen Kunstrasenplatz und kann die Flutlichtanlage auf LED umstellen. Die DLRG benötigt dringend ein Ausbildungs- und Schulungsgebäude, das zukünftig in einem Neubau untergebracht sein wird.

Die Baltische Seglervereinigung in Steinhude unterstützt das Land mit 28.339 Euro für die energetische Teilsanierung des Vereinsheims und die Modernisierung der Abwasserleitung. Bereits im letzten Jahr profitierte der 400 Mitglieder starke Segelverein mit 79.500 Euro für die Befestigung der maroden Kaimauer.

Auch in Neustadt geht es mit Unterstützung des Landes voran: Die Stadt erhält 400.000 Euro für die Sanierung der Sporthalle Hans-Böckler-Schule.

„Mit dem Sportstättensanierungsprogramm leisten wir einen wichtigen Beitrag, unsere Sportinfrastruktur zu erhalten und den Sanierungsstau abzubauen. Wie wichtig Sport, Bewegung und das lange Zeit eingeschränkte Miteinander im Verein für viele Menschen in Niedersachsen sind, erleben wir gerade nach der Zwangspause während der Corona-Krise. Ich freue mich über die kräftige Finanzspritze für den Sport in meinem Wahlkreis“, betont Lechner.

Das Sportstättensanierungsprogramm hat eine Laufzeit bis Ende 2022. Anträge können laufend gestellt werden. Ein Windhund-Prinzip gibt es nicht, damit jede Kommune und jeder Verein die Chance auf eine Förderung erhält.

 
Hoppenstedt und Lechner: Bundesverkehrsministerium erteilt Ortsumgehung Wunstorf sofortige Baufreigabe
Das Bundesverkehrsministerium hat dem Neubau der Ortsumgehung Wunstorf jetzt die Baufreigabe erteilt. Mit Erleichterung reagieren die Wahlkreisabgeordneten Dr. Hendrik Hoppenstedt MdB und Sebastian Lechner MdL auf die gute Nachricht, dass die anhängige Klage keine aufschiebende Wirkung entfaltet und die Voraussetzungen für den Sofortvollzug gegeben sind.

„Der Bund schließt sich damit der Auffassung von Gericht und Verwaltung zur gerichtlichen Auseinandersetzung am östlichen Abschnitt zwischen Blumenau und Liethe an. Das ist eine sehr gute Nachricht für die Stadt Wunstorf“, zeigt sich der Bundestagsabgeordnete Dr. Hendrik Hoppenstedt hoch erfreut.

Damit steht dem Neubau der 6,5 km langen Ortsumgehung nichts mehr im Wege. Die Finanzierung der Nordumgehung wurde bereits 2018 in das Finanzmanagement des Bundes aufgenommen. Die Ausführungsplanung und die Vergabeunterlagen befinden sich ebenfalls in Vorbereitung. Die Stadt Wunstorf ist dazu in Vorleistung gegangen und hat eine entsprechende Vereinbarung mit dem Land abgeschlossen. Hoppenstedt und Lechner hatten sich in den vergangenen Jahren immer wieder vehement auf Bundes- und Landesebene für die Nordumgehung eingesetzt.

„Die Menschen in Wunstorf werden zukünftig vom Durchgangsverkehr mit langen Staus sowie Lärm- und Schadstoffimmissionen entlastet. Das größte Verkehrsproblem der Wunstorfer Innenstadt kann endlich gelöst werden“, betont Landtagsabgeordneter Sebastian Lechner.

Mit dem Baubeginn könnte noch im September 2021 gerechnet werden, so Hoppenstedt und Lechner. Dann ist geplant, mit dem Bau eines Laichgewässers als vorbereitende Maßnahme zu starten und den ersten Spatenstich für die neue Ortsumgehung zu feiern. Die Gesamtfertigstellung könnte 2026 abgeschlossen sein.

 
Die Frauenberatung Wunstorf bietet Frauen in schwierigen Lebenslagen kompetente und umfangreiche Beratung. Davon konnten sich der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner und Bürgermeisterkandidat Martin Pavel bei einem Besuch in der Beratungsstelle Am Alten Markt überzeugen. Ob bei häuslicher Gewalt, sozialen Konflikten, Trennung und Scheidung, Mobbing oder Zukunftsentscheidungen, das Team um die Vorsitzende Gaby Jellen steht den ratsuchenden Frauen vertraulich, kostenlos und auf Wunsch auch anonym zur Seite.

Oberstes Prinzip der Beratungsarbeit ist der Grundsatz, Frauen und Mädchen ab 14 Jahren bei ihrer persönlichen Entscheidungsfindung zu stärken und zu unterstützen. „Das braucht oftmals Zeit und Geduld, denn es geht uns nicht darum, Konfliktlösungen vorzugeben. Die Frauen sollen mit unserer Hilfe vielmehr ihren eigenen Weg gehen“, betont Svitlana Hoffmann, Sozialpsychologin und Vorstandsmitglied von Frauen für Frauen e.V.

Eines der drängendsten Probleme sei es, für Frauen bei Trennung oder häuslicher Gewalt eine Wohnung zu finden, berichtet Sozialarbeiterin Alexandra Sensch. Der Wunstorfer Wohnungsmarkt sei sehr angespannt und die Frauenhäuser in der Region meist ausgelastet. Sie hebt die Kooperation mit dem Wunstorfer Bauverein hervor, der nach Möglichkeit versucht, ein Angebot zu machen oder seine Gästewohnungen zur Verfügung stellt, wenn diese frei sind.

Etwa 90 Fälle von häuslicher Gewalt verzeichnet das Beratungsteam pro Jahr in Wunstorf. Ein Anstieg seit der Corona-Pandemie konnte bisher nicht festgestellt werden. Jellen rechnet aber damit, dass Frauen sich verzögert an die Beratungsstelle wenden werden, denn während des Lockdowns bei vielfach ständiger Anwesenheit des Partners in der gemeinsamen Wohnung sei die Kontaktaufnahme erschwert.

„Wichtig ist, dass die Polizei nach unserem niedersächsischen Polizeigesetz bei häuslicher Gewalt ohne richterliche Anordnung einen Platzverweis bis zu 14 Tage aussprechen kann. Das verschafft den Opfern zeitlichen und räumlichen Freiraum, um Klarheit über das weitere Vorgehen zu gewinnen, ohne die vertraute Umgebung verlassen zu müssen. Die Frauenberatung ist bestens vernetzt und kann die Frauen in dieser Ausnahmesituation bei den nächsten Schritten ganz konkret unterstützen“, betont Lechner.

„Die Frauenberatung Wunstorf leistet mit großem Engagement kompetente und unverzichtbare Beratung für hilfesuchende Frauen. Deshalb ist es gut und richtig, dass das Land Niedersachsen, die Region Hannover und die Stadt Wunstorf die Arbeit finanziell auskömmlich fördern“, sind Lechner und Pavel überzeugt.


 
Ab dem 18. Mai können Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufliche, die coronabedingt erhebliche finanzielle Härten erlitten haben, einen Antrag auf Härtefallhilfe in Niedersachsen stellen.

„Eine besondere finanzielle Härte liegt vor, wenn Unternehmen außerordentliche Belastungen zu tragen haben, die absehbar ihre wirtschaftliche Existenz gefährden. Vorausgesetzt wird, dass die Antragsteller im Zeitraum November 2020 bis Juni 2021 die bisherigen Wirtschaftshilfen nicht in Anspruch nehmen konnten. Dazu zählen die November- und Dezemberhilfen sowie die Überbrückungshilfen II und III“, erläutert der CDU-Landtagsabgeordnete das gemeinsame Förderangebot von Bund und Land Niedersachsen.

Die Fördersummen beziffern sich auf 5000 bis 100.000 Euro. Analog zur Überbrückungshilfe III erfolgt der Antrag über prüfende Dritte wie Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte, um eine schnellere Bearbeitung auf der Grundlage von Einzelfallprüfungen durch die NBank zu gewährleisten. Auch die Kosten für prüfende Dritte sind förderfähig.

„Damit schließen wir eine Förderlücke für Unternehmen und Selbstständige, die wegen spezieller Fallkonstellationen bisher nicht von den umfangreichen Hilfsprogrammen profitieren konnten, deren wirtschaftliche Existenz aber akut bedroht ist“, hebt Lechner hervor.

Die Kosten des Förderprogramms teilen sich Bund und Land Niedersachsen zur Hälfte. Förderzeitraum ist der 1. März bis 30. Juni 2021. Insgesamt stellen Bund und Länder 1,5 Milliarden Euro für den Härtefallfonds bereit.

Alle Informationen sind zentral unter www.haertefallhilfen.de abrufbar. Auch zur Antragstellung gelangen Interessierte über das Portal.

 
In seiner heutigen Sitzung (16.4.) hat der Wirtschaftsausschuss des Landtages dem Änderungsantrag der Koalition „Das Steinhuder Meer sanieren und als eigenständige Tourismusregion etablieren“ mit den Stimmen von CDU, SPD, Grünen und FDP zugestimmt. Der Landtag soll den Antrag endgültig in seiner April-Sitzung beschließen. „Damit ist der Weg frei, mit dem Erhalt unseres Steinhuder Meeres in den nächsten Jahren entscheidend voranzukommen und als touristische Region weiterzuentwickeln. Ich freue mich über die breite parlamentarische Zustimmung im Ausschuss“, kommentiert Lechner das Ergebnis der Sitzung.