Aktuelles

22.12.2019, 10:46 Uhr
Liebe Mitglieder des CDU Ortsverband Kolenfeld
zum Jahresausklang möchte ich mich mit einem kurzen Rückblick an Sie wenden:
Mein Name ist Nils Thöldtau und ich bin auf der Mitgliederversammlung am 16.10.2019 zum neuen Vorsitzenden unseres Ortsverbandes gewählt worden. Gern habe ich die Wahl angenommen und freue mich mit Klaus Elsner einen Stellvertreter an meiner Seite zu wissen,  der jahrelang unseren Verband in vortrefflicher Weise geführt hatte. Dafür möchte ich ihm meine Anerkennung und meinen großen Dank aussprechen.
Des Weiteren wurden als Beisitzer Lennart Hoffmann, Karl-Peter Philipps und Dietmar Scholz gewählt. Für ihre Unterstützung bedanke ich mich ebenfalls recht herzlich.

Die „Ansiedlung“ der Firma Amazon im Industriegebiet hat spürbare Auswirkungen für Kolenfeld zur Folge. Während der Ab- und Rückfahrtzeiten der Lieferfahrzeuge kommt es immer wieder zu längeren Staus und Wartezeiten an der Einmündung zur L 392. Umso mehr wird deutlich, dass dort schnellstmöglich eine funktionierende Verkehrsregelung eingerichtet werden muss. Auf Drängen der Ortspolitiker von Luthe und Kolenfeld konnte durchgesetzt werden, dass für den Straßenausbau der Adolf-Oesterheld-Straße ein Gesamtkonzept einschließlich der L 392 bis zur Einmündung der Wunstorfer Straße entwickelt wird. Wir werden dies mit Blick auf die Interessen Kolenfeld aktiv politisch begleiten.

Das Bergbaurecht schreibt vor, dass K+S nach Ende der Kaliförderung die Grube Sigmundshall verfüllen muss. Geplant war, die Grube mit salzhaltigem Haldenabwasser aus anderen Standorten der K+S u.a. über den Schacht Kolenfeld zu fluten. Der Transport des Abwassers sollte per Lastwagen vom Bahn-Hub in Lehrte über die Autobahnabfahrt Kolenfeld erfolgen – eine mögliche Belastung für Kolenfeld von bis zu 250 LKW-Fahrten am Tag. Aufgrund des Widerstandes der Ortspolitiker scheint dieses Vorgehen nun vom Tisch zu sein. Im Gespräch sind jetzt nunmehr die Bahnanlieferung über den Gleisanschluss Bokeloh oder eine Pipeline vom Kanal zu unserem Schacht. Die endgültige Entscheidung wird nicht ohne Rücksichtnahme auf die Belange Kolenfeld getroffen werden können.

Zur Sanierung des Hauptgebäudes unserer Schule gibt es zurzeit keine neuen Informationen. Die Bauverwaltung meint die Ursachen erkannt zu haben und hat im Haushalt 400.000,00 € für die Sanierung eingestellt.

Am Ortseingang wurde durch eine private Initiative die alte Schlachterei in einen Kinderhort umgebaut, um den dringenden Bedarf an Betreuungsplätzen gerecht zu werden. Trotz der Meinungsverschiedenheiten bzgl. des Standortes muss gesagt werden, dass solche Projekte letztlich unser Dorf aufwerten. Dadurch wird es für junge Familien noch attraktiver und lebenswerter.

Für Ihr Engagement bedanke ich mich sehr und freue mich, wenn Sie auch im nächsten Jahr wieder tatkräftig am politischen Wirken in Kolenfeld und darüber hinaus teilnehmen. 

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben eine besinnliche Weihnachtszeit und das Beste für das kommende Jahr.

Herzlichst, Ihr
Nils Thöldtau

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