Wunstorfer CDU und Angler üben Schulterschluss

Anlässlich der Veröffentlichung des Entwurfes der Verordnung „LSG-H 76 (Leineaue)“ durch die Regionsverwaltung in ihrer Funktion als untere Naturschutzbehörde diskutierten Vertreter der Wunstorfer CDU per Videokonferenz mit Jan Schiffers – dem Vorsitzenden des Angel-Sport-Vereins Luthe. In der Diskussion wurden die Positionen ausgetauscht und folgende Dinge vereinbart: Einerseits wird die Stadt Wunstorf die Stellungnahme zur Verordnung eng mit den Anglern abstimmen. Das sagte Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt (CDU) fest zu.

Andererseits müssen die Angler dafür sorgen, dass auch Regionspräsident Hauke Jagau (SPD) endlich Farbe bekennt und die Verordnung entweder unterstützt oder zurückzieht. „Als Regionspräsident ist er am Ende dafür verantwortlich, was die zuständige Dezernentin, Christine Karasch (CDU), den Abgeordneten der Regionsversammlung vorschlägt. Die Verantwortung trägt letztlich immer die Führungskraft – das ist in jedem Unternehmen und auch in der Regionsverwaltung so. Noch ist Herr Jagau schließlich der Regionspräsident.“, sagt CDU-Vorsitzender und Bürgermeisterkandidat Martin Pavel.

CDU-Fraktionsvorsitzende Christiane Schweer ergänzt, dass sich die CDU-Ratsfraktion in Wunstorf bereits Anfang März öffentlich gegen grundsätzliche Angelverbote ausgesprochen habe und dass dies selbstverständlich noch gelte. Als Kompromiss sieht die Fraktion das Absenken der Angelruten, damit sich keine Fledermäuse in der Angelschnur verfangen können. Die Stadt Wunstorf muss ihre Stellungnahme bis Ende Mai abgeben.


Martin Pavel - Angeln an der LeineMartin Pavel - Angeln an der Leine